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Abb.: Vanessa Schreiber

Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Sehens

Bachelor-/Masterarbeiten

Wir freuen uns über engagierte Studierende, die Ihre Studien- und Abschlussarbeiten bei uns schreiben möchten und werden tatkräftige Unterstützung leisten.

Themen


Wir betreuen Abschlussarbeiten aus dem Bereich unserer Abteilung sowie angrenzende Themen der Sozial-, Erziehungs- und Rehabilitationswissenschaften. Die Themenwahl ist frei, sofern sich Bezüge zu unserem Fachgebiet herstellen lassen, was in der Regel auch möglich ist. Bei den entsprechenden Überlegungen sind wir gerne behilflich.

Sofern Sie noch keine konkrete Idee entwickelt haben, können Sie sich gerne von folgenden Ideen inspirieren lassen:

  • Berufsgruppentypische Einstellungen gegenüber sehbeeinträchtigten Menschen
  • Mediale Repräsentationen in der Populärkultur (Filme, Bücher, Serien, etc.) von Disability und Gender und ihre (kritische) Analyse
  • Prognostische Analyse der Arbeitsmarktsituation von Fachkräften in der Pädagogik und Rehabilitation bei Sehbeeinträchtigungen in den kommenden Jahren
  • Förderung der Entwicklung von bewusster Körpersprache und nonverbaler Interaktionsmuster bei Sehbeeinträchtigungen
  • Identitätsentwicklung und Habitustransformation von Lehrer_innen und Schüler_innen
  • Achromatopsie - Pädagogische Implikationen
  • Soziale Teilhabe in verschiedenen sozialen Kontexten, auch (neue, soziodigitale) Medien (Facebook, YouTube, Instagram, etc.)
  • Rückenschmerzen im Kontext von Sehbeeinträchtigungen
  • E-Learning Infrastrukturen zur Realisierung von multi-sensorischen Bildungsangeboten (ggf. auch unterschiedliche kognitive Niveaus)
  • Die Wahrnehmung primär visueller sexueller Reize von Menschen mit Sehbeeinträchtigung
  • Alkoholkonsum im Kontext von Sehbeeinträchtigungen
  • Sozialisations-, Bildungs- und Lerntheorien in der Praxis
  • Angststörungen im Kontext von Sehbeeinträchtigungen
  • Entwicklung eines Erste Hilfe Kurses für sehbeeinträchtigte Menschen

Methodische Hinweise


Literaturarbeiten sollen nicht nur deskriptiv den Forschungsstand, öffentliche oder journalistische Debatten und eigene Überlegungen / Positionen / Erfahrungen wiedergeben, sondern theoretisch fundiert sein. Entsprechend sollen sozial-, erziehungs- oder rehabilitationswissenschaftliche Theorien einen Referenzrahmen liefern, der kritische Reflexionen und weiterführende Diskussionen ermöglicht. Sekundärliteratur ist gezielt zu nutzen und Primärliteratur zu bevorzugen.

Empirisch ausgerichtete Arbeiten sollen insbesondere auf Mittel der qualitativen Sozialforschung zur Rekonstruktion von Alltagskulturen, Erfahrungsräumen und Lebenswelten oder zur Analyse von medialen Repräsentationen (oder auch deren Rezeption) zurückgreifen. Erfahrungsgemäß sind im Rahmen von entsprechend ausgerichteten Abschlussarbeiten zu leisten: Analysen von (wenigen!) Interviews, Gruppendiskussionen, Bildern / Fotos, Websites, Filmen, Videos, Videografien (etwa Unterrichtsvideografie).

Hierzu ist folgende Einführungs- und Überblicksliteratur zu berücksichtigen, die einen Einblick in die Anlage von Studien gibt und zentrale Konzepte von Erhebungs- und Auswertungsverfahren vorstellt:

  • Bohnsack, R., Geimer, A. & Meuser, M. (2018): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. Opladen: Barbara Budrich.
  • Przyborski, A. & Wohlrab-Sahr, M. (2013): Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg.

Betreuer unserer Abteilung


Wenn Sie Ihre Abschlussarbeit in unserer Abteilung schreiben möchten, vereinbaren wir gerne per E-Mail einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch zur gemeinsamen thematischen Reflexion, zur zeitlichen Planung und zur Diskussion methodischer Herangehensweisen. Bitte beachten Sie, dass die offenen Sprechstunden in der Sehwerkstatt hierfür nicht geeignet sind.

Dr. Alexander Geimer

Betreuungsgebiete: (Visual) Disability Studies; Gender Studies; soziologische Grundlagen und qualitative Methoden der Rehabilitationswissenschaft und Sonderpädagogik; Sozialisations-, Bildungs- und Lerntheorien; Schul(kultur)- und Unterrichtsforschung; pädagogische Professionalität in Organisationen; Lernen von Lehrer_innen und Habitustransformation von Lehrkräften; mediale Repräsentationen (in Fach- oder Populärkulturen) von Disability und Gender; soziale Teilhabe in verschiedenen sozialen Kontexten (auch: neue, soziodigitale Medien)

Dr. Roland Zimmermann

Betreuungsgebiete: soziale-, berufliche- und politische Teilhabe sowie deren rechtliche Belange; Inklusion in Gesellschaft und Bildung; Assistenzleistungen und Smarte Technologien; Braille-Schrift; Frühförderung und Förderbedarfsanalyse; physische, psychische und soziale Folgen von Erblindung

Prof. Dr. Dino Capovilla

Betreuungsgebiete: Pädagogik und Rehabilitation bei Beeinträchtigungen des Sehens; interdisziplinäre Themen zu Technologien und digitale Medien; Didaktik der Mathematik und Informatik; Selbstvertretung und Selbsthilfe behinderter Menschen

Organisatorischer Ablauf


Bitte beachten Sie, dass unser Kolloquium nur im Sommersemester stattfindet.

Ab dem Sommersemester 2019 werden die Abschlussarbeiten mithilfe eines neuen Verfahrens gleichmäßiger auf alle Abteilungen des Instituts für Rehabilitationswissenschaften verteilt. Details zur neuen Regelung finden Sie im Informationsblatt:

Info-Blatt: Neuregelung Abschlussarbeiten (pdf)

Studierende, die im kommenden Sommersemester ihre Bachelor- oder Masterarbeit anmelden möchten, reichen bis zum 08. April 2019 ein Mini-Exposé zu ihrer geplanten Abschlussarbeit in unserem Sekretariat oder per Mail mit der Betreffzeile „Anmeldung Abschlussarbeit“ auf dem dafür vorgesehenen Formular ein:

Formular Exposé Abschlussarbeit (docx)

Bitte lesen Sie den Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten an unserem Institut sorgfältig durch. Die dort beschriebenen Maßstäbe gelten auch für alle Arbeiten an unserer Abteilung, sofern keine abweichenden Vereinbarungen mit Ihrer Betreuung getroffen werden. Bitte beachten Sie zudem die Evaluationskriterien unserer Abteilung, welche Ihnen aufzeigen, wie wir Ihre Arbeit bewerten werden, sowie die Betreuungsvereinbarung. Schließlich haben wir ein Informationsblatt mit Möglichkeiten des akustischen Korrekturlesens für Sie zusammengestellt.

Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten
Richtlinien und Evaluationskriterien unserer Abteilung
Möglichkeiten des akustischen Korrekturlesens