Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Gebärdensprach- und Audiopädagogik

Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu
- Leistungsnachweisen u. Klausureinsicht
- Sprechstunde Frau Prof. Becker
- Sprachlabor
- Gebärden-/Sprechzeiten der Mitarbeiter*innen
- Praktikumsplatzsuche

 


 


 

Nachruf für Prof. Dr. Klaus B. Günther (1944-2024)

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Gebärdensprach-/Audiopädagogik des Instituts für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin trauern um Prof. Dr. Klaus B. Günther, der am 26. Februar 2024 im 80. Lebensjahr verstarb.

Im Oktober 2003 wurde Klaus B. Günther auf den Lehrstuhl des neu eingerichteten Studiengangs Gebärdensprach- und Audiopädagogik am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Er leitete ihn bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2011.

Die Professur für Gebärdensprachpädagogik war 2002 auf der Grundlage des Berliner Landesgleichstellungsgesetzes und der damit verbundenen Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache eingerichtet worden. Für Klaus B. Günther ergaben sich in seinem neuen Wirkungsfeld gleich zwei große Aufgabenbereiche, erstens der Aufbau eines lehramtsbezogenen Studienganges, in dem die Ausbildung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) bundesweit erstmalig integriert war und, zweitens, die Fort- und Weiterbildung für DGS und den bimodal-bilingualen Unterricht für die Lehrerinnen und Lehrer der drei Berliner Förderzentren für „Hören und Kommunikation“. In dieser Funktion brachte Klaus B. Günther nicht nur wertvolle Erfahrungen aus seiner langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit an der Hamburger Universität mit, sondern er war auch durch die wissenschaftliche Begleitung des ersten bilingualen Schulversuchs in Hamburg eng mit der schulischen Praxis verbunden. Wissenschaftliche Forschung und pädagogische Praxis miteinander zu verzahnen war Klaus B. Günther immer ein wichtiges Anliegen. Noch in seinem Antrittsjahr an der Humboldt-Universität übernahm er auch die Begleitforschung zum bilingualen Schulversuch an der Berliner Ernst-Adolf-Eschke Schule für Gehörlose.

Klaus-B. Günther war in der deutschen und internationalen Pädagogik für taube und schwerhörige Menschen weit vernetzt. Er war Mitglied des Scientific Committee des International Congress on the Education of the Deaf und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS), Sektion der International Reading Association (IRA). Seit 1993 leitete er die Redaktion der Fachzeitschrift „hörgeschädigte kinder – gehörlose erwachsene“. Durch seine umfangreichen Forschungen zum bimodal-bilingualen Unterricht in Laut- und Gebärdensprache, insbesondere zum Schriftspracherwerb tauber und schwerhöriger Kinder, hat er nicht nur der fachwissenschaftlichen Diskussion zahlreiche Impulse gegeben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag für die Implementierung der bimodal-bilingualen Bildung und Erziehung in die schulische Praxis geleistet.

Mit seiner Beharrlichkeit und seinem Vermögen zwischen den Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher methodischer Ansätze zu vermitteln, gelang es ihm, viele Menschen von der bimodal-bilingualen Bildungsidee zu begeistern. Dafür hatte er unermüdlich gewirkt, sowohl im universitären Rahmen als auch im Deutschen Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik (DFGS), dessen Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender er bis 2010 war.

Mit seinem Engagement für taube und schwerhörige Menschen, seinem Eintreten für die Deutsche Gebärdensprache und für das bimodal-bilinguale Konzept hat Klaus B. Günther viele Spuren hinterlassen. Die Erinnerung daran wird stets in uns lebendig sein. In stiller Dankbarkeit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied. Mögen seine Angehörigen Trost in dem Wissen finden, dass er das Leben so vieler Menschen bereichert hat.

 

 


Leistungsnachweise und Klausureinsicht

 

Information von Frau Wolff:

Für die Leistungsnachweise von Frau Wolff gilt:

"Liebe Studentinnen und Studenten, bitte senden Sie mir Ihre Leistungsnachweise direkt als pdf-Dokument mit folgenden Angaben zu:

  • Mail-Betreff: Leistungsnachweis Unterschrift

  • Dateiname - genau so: LN_Name, Vorname_Modul

Bitte nur vollständig ausgefüllte Dokumente und nur als pdf-Datei (Anhang) an mich schicken. Ansonsten kann ich Ihnen keine Unterschrift geben.

Ihre erbrachten Arbeitsleistungen werden ab dem Sommersemester 2022 von den Lehrenden in AGNES verbucht.

Bitte beachten Sie, dass Sie etwas Bearbeitungszeit für Ihr Anliegen einkalkulieren.

Mit besten Grüßen

Sylvia Wolff"

 

 

Liebe Studierende,

mit dem SS 2022 sind wir wieder zu einem normalen Betrieb des Sekretariats übergegangen.

 

Das Sekretariat in der Regel dienstags und mittwochs jeweils von ca. 10-17 Uhr und donnerstags von ca. 10-13 Uhr geöffnet.

 

Sie können alle alten Leistungsnachweise (d.h. für Veranstaltungen bis einschl. WS 21/22) in dieser Zeit in Papierform einreichen oder abholen (Neu: Dies gilt ab sofort auch für die LN für Fr. Wolff, diese können digital bei Fr. Wolff, s.o. oder in Papierform im Sekretariat eingereicht werden). Dafür haben Sie folgende Möglichkeiten:

Abgabe:

a) Sie geben die vollständig ausgefüllten Dokumente persönlich im Sekretariat ab.

b) Oder werfen sie in den Briefkasten an der Eingangstür der Abteilung im dritten Stock.

c) Sie schicken die vollständig ausgefüllten Dokumente an das Sekretariat (z.Hd. Frau Tönnissen) per Briefpost (unbedingt die Postanschrift der Abteilung angeben).

 

Abholung:

a) In der o.g. Zeit können Sie die unterschriebenen Leistungsnachweisen persönlich abholen (und ggf. vorher per Mail anfragen, ob diese vorliegen).

b) Sie legen zu Ihren Dokumenten einen frankierten und vollständig adressierten Rückumschlag bei. Dann schicken wir Ihnen die unterschriebenen Scheine per Post zurück (ab 3 Dokumenten bitte einen DinA5-Umschlag benutzen).

 

Bitte schauen Sie immer wieder wg. kurzfristiger Änderungen hier nach.

 

WICHTIG: Alle Scheine, die bereits digital an uns bis zum 13.7.2021 geschickt wurden, liegen ebenfalls zur Abholung im Sekretariat aus. Wir werden diese nicht mehr digital zurückschicken können.

 

Anfragen zu diesen Regelungen richten Sie bitte ausschließlich an das Sekretariat. Bitte beachten Sie auch, dass die Dozierenden nicht täglich persönlich an der Universität sind und es etwas dauert, bis die Unterschriften vorliegen.

 

Für Klausureinsichten oder sonstige verbindliche Abholungen vereinbaren Sie bitte per Mail einen Termin.

 

Ab den Lehrveranstaltungen des Sommersemester 2022 werden die Leistungen am Institut für Rehawissenschaften von den Lehrenden in AGNES verbucht.

Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Instituts über das genaue Verfahren.

 

Herzliche Grüße

Christel Tönnissen

 

Bitte beachten: Bei Leistungsnachweisen für Veranstaltungen, die von der Abteilung Gebärdensprachdolmetschen/Deaf Studies durchgeführt werden, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Abteilung (gsd.sekr@hu-berlin.de) oder an die jeweiligen Dozenten*innen.

 


 

Sprechstunde von Frau Becker

 

Die Informationen zur Sprechstunde von Frau Becker finden Sie jetzt hier.

 


Das Sprachlabor ist weiterhin geschlossen.

 


Gebärden-/Sprechzeiten der Mitarbeiter*innen
Die Sprechzeiten unserer Mitarbeiter*innen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Mitarbeiter*innen-Seite.

 


Praktikumsplatzsuche

 

Zur Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz an einem Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation können Sie den folgenden Link nutzen: https://www.budiko.de/liste-bildungseinrichtungen/deutschland/

Inklusive Schwerpunktschulen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation finden Sie für das Land Berlin hier: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/inklusion/schwerpunktschulen/

Nutzen Sie für Ihre Recherche auch die Bildungsserver der einzelnen Bundesländer.

 


Wir bemühen uns, alle die Abteilung betreffenden Informationen zeitnah zu aktualisiern.