Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen


Forschungsschwerpunkte der Abteilung "Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen"

  • Inklusion von psychosozial beeinträchtigen Kindern und Jugendlichen
  • Reflexive Professionalisierung für die pädagogische Arbeit
  • Emotionen und Didaktik
  • Psychoanalytische Pädagogik
  • Flucht, Trauma und Behinderung
  • Zweitspracherwerb unter erschwerten Bedingungen
  • Pädagogische Beziehungen im Jugendstrafvollzug
  • Gute Lehre in Hochschule und Schule

 

Aktuelle Forschungsprojekte

  • ProDaZ-Inklusion: Professionalisierung der inklusive Sprachbildung für geflüchtete Menschen mit  Lernschwierigkeiten (2025-2027).

(hier finden Sie den Abstract) 

  • Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung finanziert.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dipl.-Psych. Katharina Obens und M.A.& M.Ed. Ioanna Liakou
  • studentische Mitarbeit: Eliza Kanchev

 

  • Flukos+: Kompetenzzentrum Flucht, Trauma und Entwicklung im Kontext Schule. 

(hier finden Sie den Abstract)

  • Das Projekt verbindet Aspekte des Transfers (Weiterbildungen, Vernetzung und Supervision für schulische Fachkräfte) mit empirischer Forschung im Unterricht mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchtgeschichte. 
  • Das Projekt wird aus dem AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) der EU gefördert
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende: Josef Hofman und N.N. 
  • Studentische Mitarbeit: N.N. 

 

  • AdAPD: Adaptive Affektregulation zur Professionalisierung von Didaktik

(hier finden Sie den Abstract)

  • Das partizipative Projekt erforscht gemeinsam mit vier Berliner Klinikschulen respektive Schulen der psychiatrischen Nachsorge die Bedeutung von Emotionen im Unterricht mit Schüler:innen mit psychosozialer Beeinträchtigung. 
  • Finanzierung: Eigenmittel
  • Wissenschaftliche Mitarbeit: Lars Dietrich, Josef Hofman, Kerstin Schicke.

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

  • Pädagogische Beziehungen im Jugendstrafvollzug (2019 - 2025). Finanzierung: Senatsverwaltung für Justiz des Landes Berlin, Eigenmittel. 
  • Begleitforschung DiaLOG-IN: Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund und psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen.
  • Finanzierung: Ev. Johannisstift / Skala (2020-2021)
  • FluKos: Kompetenzentrum Flucht, Trauma und Behinderung. Finanzierung: Bundesamt für Migration, 2019-2021. 
  • BeKool - Beziehungs- und Kooperationsqualität unter Lehrenden und Lernenden. Finanzierung: Leopold-Klinge-Stiftung (Forschungsanteil Tiefenhermeneutik); Anschubfinanzierung der HU Berlin. 

 

Projektübergreifende Forschungs- und Arbeitsgruppen

  • Tiefenhermeneutische Arbeitsgruppe: 

    Die tiefenhermeneutische Arbeitsgruppe ist ein kontinuierlich arbeitender Forschungs- und Interpretationszusammenhang, dessen gemeinsames Interesse darin besteht, latente Sinn- und Bedeutungsdimensionen pädagogischer Praxis sichtbar zu machen und damit einen Beitrag zur Bearbeitung professionalisierungsrelevanter Fragestellungen zu leisten. Mit dem tiefenhermeneutischen Verfahren knüpft die Arbeitsgruppe an psychoanalytisch fundierte Forschungstraditionen an und versteht sich als Ort für gemeinsame interpretative Arbeit, methodologische Reflexion und theoretischer Erweiterung.

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Mitgliedschaften und Kooperationen

  • Kommission psychoanalytische Pädagogik in der DGfE (Sprecher von 2014-2020).
  • EERA - Network Convenor "Education and Psychoanalysis"
  • Reviewer für die European Educational Research Association (EERA)
  • Reihenherausgeber „Dialog Erziehungshilfe“ (Verlag Julius Klinkhardt)
  • Mitglied des Bundesfachverbands Traumapädagogik
  • Lehr- und Forschungskooperationen mit den Universitäten Paris VIII und Wien
  • Kooperation mit zahlreichen schulischen und außerschulischen Organisationen für psychosoziale beeinträchtigte Personen in Berlin / bundesweit

 

Laufende und abgeschlossene Promotionsprojekte

  • Abgeschlossen 2017 - 2024: 
  • Marie Luise Alder: Allusionen im psychotherapeutischen Gespräch - Eine besondere sprachliche Ressource. (Verfahren abgeschlossen)
  • Sarah Badura: Psychodynamische Ansätze zur Genese und Behandlung von psychischen Störungen bei Patienten mit geistiger Behinderung. Eine qualitative Interviewstudie mit psychodynamischen Psychotherapeuten, die erwachsene Patienten mit geistiger Behinderung behandeln. (Verfahren abgeschlossen)
  • Ulrike Fickler-Stang: Psychoanalytische Pädagogik und die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz in der Arbeit mit delinquenten und dissozialen Jugendlichen – historisch-verklärende Rettungsromantik oder zukunftsweisende Ansätze? (Verfahren abgeschlossen)
  • Anna Gätjen-Rund: „Immer online?“ Der Einfluss neuer Medien auf die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Eine psychoanalytisch-empirische Untersuchung über die Verwendung des Smartphones in der psychoanalytischen Behandlungssituation. (Verfahren abgeschlossen)
  • Juliane Hummitzsch: Symptom, Trieb, Sexualität. Studie zum Nutzen des Triebbegriffs für ein psychoanalytisches Verständnis der ADHS. (Verfahren abgeschlossen)
  • Christoph Müller: Pädagogische Arbeit im sequentiell traumatischen Prozess. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule. (Verfahren abgeschlossen)
  • Laura Schlachzig: 'Integration' als Leistungsprinzip zur Aufenthaltssicherung - Aufenthaltssicherungspraktiken im Kontext von unsicheren aufenthaltsrechtlichen Situationen (Verfahren abgeschlossen).
  • Anatoli Reghintovschi: How the couple is observing the couple observing. A new model for qualitative research (Verfahren abgeschlossen).  
  • Josef Hofman: Die Beziehungsdimension des Lehrkräfteverhaltens im Unterricht mit psychosozial beeinträchtigten SchülerInnen.
  • Bettina Kupfer:Therapeutische Intervention in akuten und langfristigen Krisensituationen. Psychoanalytisch fundierte Studie in einer Notunterkunft für Geflüchtete.

 

Laufende Promotionsprojekte: