Neues Forschungsprojekt:
OrBiT

OrBiT – Doing disabled transitions: Organisationale Behinderungen im Transitionsprozess (2026–2029)
Das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Forschungsprojekt OrBiT untersucht, wie Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in Ausbildung und Beruf gestaltet werden und welche Rolle dabei schulische sowie wohlfahrtsstaatliche Organisationen spielen. Im Fokus stehen die Berufsorientierung, die Übergangsplanung am Ende der Schulzeit sowie die Förderung beruflicher Bildung und Beschäftigung. Ziel des Projekts ist es, besser zu verstehen, wie organisationale Strukturen und das Zusammenwirken verschiedener Akteure die Bildungs- und Teilhabechancen junger Menschen mit Behinderungen beeinflussen und wie inklusive Übergänge in den allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessert werden können.
Das Projekt wird im Forschungsverbund der Humboldt-Universität zu Berlin (Projektleitung: Prof. Dr. Jonna Blanck; Prof. Dr. Gudrun Wansing; Wiss. Mitarbeit: Dr. Sarah Karim) und der Leibniz Universität Hannover (Projektleitung: Prof. Dr. Marc Thielen; Wiss. Mitarbeit: Jule Lütke) durchgeführt.
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Neues Forschungsprojekt:
Behinderung und Migration
Teilhabe und soziale Ungleichheit an der Schnittstelle von Behinderung und Migration – Eine Sekundärauswertung der Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (2026–2028)
Im Mittelpunkt der Studie steht die erstmalige systematische Auswertung der Migrationsdaten aus der Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich Behinderung und Migration auf Teilhabechancen in Bereichen wie Bildung, Einkommen, soziale Netzwerke und politische Partizipation auswirken und welche Formen sozialer Ungleichheit im Zusammenwirken von Migration und Behinderungen entstehen.
Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt wird im Forschungsverbund mit der Hochschule Fulda (Prof. Dr. Markus Schäfers) und der Universität Kassel (Prof. Dr. Manuela Westphal) durchgeführt.
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